Wer viel bastelt und malt hat irgendwann unweigerlich das Problem, dass die Wände zu voll

werden. Wer dazu noch Kinder hat, muss bald anbauen um all die Bilder und anderen Dinge irgendwo aufhängen zu können.
Und dann ist da noch der sich ändernde Geschmack.

Gestern war die Idee noch großartig, heute sieht das irgendwie komisch aus. Egal warum, einfach wegwerfen ist nicht immer nötig.

Gerade Keilrahmen kann man durchaus mehrfach bemalen. Entweder man malt sie schlicht wieder weiß oder…

Einen alten Keilrahmen so zu bearbeiten, ist ganz einfach.

Du benötigst:
– Einen Keilrahmen (alt oder neu, bemalt oder unbemalt, völlig egal)
– flüssige Farbe (z.B. Volltön- und Abtönfarbe oder Buntlack)
– einen Behälter in den der Keilrahmen problemlos passt (z.B. eine alte Stapelbox aus Plastik)
– einen Becher oder einen anderen Gegenstand, auf dem ihr den Keilrahmen im Behälter platzieren könnt
– Holzspieße
– Handschuhe (z.B. Putzhandschuhe o.ä.)
– einen Plastikbecher oder etwas anderes, wo ihr Farbe reinfüllen könnt und was ihr später nicht mehr für etwas anderes benutzen wollt.
– alte Zeitungen oder etwas anderes, wo euer fertiges Bild abtropfen und trocknen kann

Anleitung

Schnapp dir deine Kiste und platziere in deren Mitte einen Becher. Darauf packst du jetzt den Keilrahmen. Handschuhe an und auf geht es.
Nun brauchst du deinen Farbmischbecher. Such dir ein paar Farben aus und fülle sie nacheinander in den Becher. Die Farbe sollte relativ flüssig sein, aber nicht zu sehr. Sie muss immer noch gut decken können.
Mit den Holzspießen kann man jetzt die Farbe ein klein wenig vermischen – aber NICHT ganz verrühren!
Gieße die Farbe über den Keilrahmen und verteile sie, in dem du den Keilrahmen hin und her bewegst und die Farbe in jede Richtung laufen lässt. Probiere einfach rum und schau zu, wie die Farben verlaufen. Lass es in der Kiste noch ein wenig abtropfen und wenn es einigermaßen gut abgelaufen ist und nicht mehr viel tropft, kannst du es auf alten Zeitungen zum trocknen platzieren. Es kann günstig sein, es auf dem Becher zu lassen, dann pappt die Zeitung später nicht am Keilrahmen fest.
Und schon ist es fertig.

Tipp:

Es macht nichts, wenn die Farben alt sind. Ich hab für einige Bilder Abtönfarbe benutzt, die ich nur geschüttelt hatte. Es waren ein paar Klümpchen dabei. Größere habe ich runtertropfen lassen, kleinere sorgen für einen schönen Effekt der Ungleichmäßigkeit.
Habt ihr keine alte Farbe – oder keine Klümpchen in eurer Farbe – könnt ihr das ganze auch selbst machen. Ihr könntet mit Sand oder Steinchen arbeiten, ganz wie ihr das wollt.

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