Enthält bestimmt wieder in irgendeiner Art und Weise Werbung

Ein paar kleine und leicht umsetzbare Ideen mit denen ihr euren Bastelkram ein bisschen leichter gestalten könnt und mit dem Putzen um einiges leichter, vor allem aber umweltschonenender, wird:

Kreise aus Papier:
Ja, ihr könnt einen Zirkel benutzen und dann mit einer Schere einen Kreis ausschneiden. Viel einfacher ist es, wenn ihr euch einen Kreisschneider organisiert. Größe einstellen, Papier auf eine Schneidematte legen, Kreisschneider drauf und ab dafür.
Eure Kreise sind ordentlich rund und in der Größe, die ihr sie haben wollt. Das erspart euch auf jeden Fall eine Menge Arbeit und geht viel schneller.
Soweit ich weiß, gibt es die auch für Stoffe! 😉

Mandala-Schablonen:
Auch hier könnt ihr mit Lineal und Zirkel eure Mandalas vorzeichnen. Oder zumindest die Linien für die verschiedenen Abstände. Es gibt aber auch Mandala-Vorlagen. Also Schablonen, die ihr auf euer Papier legen könnt und die Linien einfach damit vormalt.
Diese Schablonen sind nicht teuer und es gibt sie in allen möglichen Varianten und Formen.

Dot-Werkzeuge
Dot-was?
Eigentlich funktioniert so ziemlich alles, was rund ist. Schaschlik-Stäbchen, Häkel- oder Stricknadel-Enden, Wattestäbchen (die allerdings schnell ausfransen), runde (Blei-)Stifte etc.
Aber für relativ wenig Geld bekommt ihr Acrylstäbe und/oder Werkzeuge, die eigentlich für „Nail-Art“ benutzt werden. Und mit eben jenen klappt es letztlich doch am besten.
Es gibt übrigens auch Sets zusammen mit Mandala-Schablonen, die ihr natürlich auch für Dotwork-Arbeiten nutzen könnt.

Verschiedene Bleistifte:
In den meisten Fällen reicht natürlich ein stinknormaler Bleistift mit dem Härtegrad HB. Solltet ihr aber gerne Mandalas, Zentangle o.ä. zeichnen, ist es auf jeden Fall gut verschiedene Härtegrade auszuprobieren. Je härter ein Bleistift, desto weniger kräftig ist er auf dem Papier zu sehen, je weicher ein Bleistift, desto stärker seht ihr die Linie auch.
Wollt ihr also etwas vorzeichnen und nur ganz leicht Linien sehen, nehmt einen härteren Bleistift. Wollt ihr dagegen Schattierungen malen, kann ein weicherer Bleistift sinnvoller sein. (Allerdings benutze ich hier auch durchaus härtere Bleistifte, wenn es eben nicht so dunkel sein soll). Die weicheren Bleistifte lassen sich natürlich auch besser verwischen.
Da ich kein Profi-Maler bin, kann ich euch hier nur von meinen persönlichen Erfahrungen berichten – das ist kein Stück Profi-Meinung und „die sollen aber so und so benutzt werden“-Ding!
Es gibt von verschiedenen Firmen auch Sets zu kaufen, wo einmal alle Härtegrade drin sind. Ihr wisst ja – Werbung und so – sucht einfach im Internet nach der Marke eurer Wahl. Meiner Erfahrung nach ist es hier durchaus angebracht NICHT das billigste zu nehmen.
WERBUNG, für die ich nicht bezahlt werde: Ich benutze Faber-Castell und bin damit bislang immer am besten gefahren. Aber probiert einfach aus. Mir ist es wichtig, dass ich die Stifte nicht alle Nase lang anspitzen muss oder sie beim anspitzen ständig abbrechen.
Da ich allerdings auf bunt gemusterte Stifte stehe, falle ich ganz gerne immer wieder auf billigen Ramsch rein, der genau das tut – abbrechen.

Womit wir beim nächsten Tipp wären – Bleistifte selber bekleben!
Bunte Stifte sehen einfach viel cooler aus, als die typischen gelben, grünen, grauen, weiß der Geier welche Farben die Firmen sonst noch so typischerweise benutzen..
Eine ganz einfache Idee um dem Abhilfe zu schaffen ist Washi-Tape (ist das schon wieder Werbung, weil Washi eigentlich eine Marke ist? Ich hab keine Ahnung und bekomme natürlich auch nix dafür ^.^ ).
Ein Stück buntes Tape in der Länge des Bleistiftes zurechtschneiden, um den Bleistift wickeln und schon ist der neue Look für den Bleistift fertig.

Kleber allgemein:
Je nach Basteltechnik sind verschiedene Kleber einfach besser geeignet. Logisch: Es gibt Holzleim und Bastelkleber und und und… Das Holzleim für Holz geeignet ist, sollte klar sein. Aber schon Bastelkleber ist nicht gleich Bastelkleber. Ein Klebestift eignet sich für mich am besten bei Papier auf Papier. Flüssiger Kleber macht ganz gerne Wellen, daher benutze ich den lieber, wenn ich Papier auf was festeres kleben möchte. Und nicht zuletzt ist die Heißklebepistole für alle hartnäckigen Fälle zu empfehlen. Für meine Weihnachtsdeko habe ich Tannenzweige auf Bambusstäbe und Bambus auf Bambus kleben müssen. Hier eignet sich Heißkleber am besten.

Außerdem eignet sich Heißkleber ganz hervorragend um aus Kordeln kleine Schüsseln oder Taschen herzustellen oder für Kistenupcycling mit Jutegarn
Im Gegensatz zu den Bleistiften scheinen die Billig-Varianten hier nicht weniger schlecht zu sein. Oder ich hatte einfach nur unglaubliches Pech. Meine teure ist mir im wahrsten Sinne des Wortes in Rauch aufgegangen. „Peng“ „Bruzzel“ und „Zisch“ in dieser oder ähnlicher Reihenfolge waren ihre letzten Laute. Seither benutze ich ein kleines Billig-Dings (Ja, ja, Werbung: Ich bin mir gerade nicht sicher, ob es aus Woolworth oder Tedi war. In letzterem gibt es – meines Wissens nach – die günstigsten Klebesticks, wahlweise sogar in Glitzerfarben)

Leider habe ich noch nicht rausgefunden, wie man die unschönen Klebestellen gänzlich vermeiden kann, vor allem oben. Da ich diese Tasche aber noch weiter dekorieren möchte, wird man das hinterher hoffentlich so oder so nicht mehr sehen.

Doppelseitiges Klebeband/Klebestift zum nähen:
Ihr wollt einen Klettverschluss oder Bändchen aufnähen? Versucht es mit doppelseitigem Klebeband oder einem Klebestift. Damit verrutscht weder der Klettverschluss noch ein Bändchen.
Aber Achtung! Durch das Klebeband lieber nicht durchnähen! Der Klebestift dagegen kann problemlos übernäht werden und verklebt eure Nadel nicht!
Klebeband bekommt ihr z.B. von Prym als „WonderTape“ oder von Stylefix und sicherlich auch von anderen Anbietern (Im Internet nach „Doppelseitiges Klebeband nähen“ suchen).
Infos zum Klebestift gibt es (in Englisch) HIER!

Pinsel reinigen:
Reinigt eure Pinsel grob mit Wasser aus, dann legt sie über Nacht in eine Mischung aus Wasser und Weichspüler ein. Dadurch werden eure Pinsel sauber und weich. Am nächsten Tag noch einmal ordentlich mit Wasser ausspülen und sie sind so gut wie neu!

Stoffe auffrischen, bügeln – Textilerfrischer:
Ihr habt eure Stoffe zwar schon einmal durchgewaschen, aber sie liegen jetzt eine Weile und sind ein wenig muffelig geworden? Entweder wascht ihr sie noch einmal durch, weil sie sowieso auch eingestaubt sind, oder – wenn sie eben nicht eingestaubt sind – ihr benutzt Textilerfrischer.
Den gibt es in den meisten Supermärkten zu kaufen, aber in diesem Fall empfehle ich euch mal nicht den einfachen „Kauf halt!“ Weg.
Für einen Textilerfrischer braucht ihr nichts weiter als eine Sprühflasche, Wasser und Weichspüler. Mit eben jenem Textilerfrischer besprühe ich auch stark verknitterten Stoff beim bügeln. Damit gehen Falten deutlich einfacher raus.

Schneidematte reinigen
Mit der Zeit wird auch eine Schneidematte schäbig. Egal ob eine Papier- oder eine Stoff-Schneidematte: Sie bekommt Risse und Flecken. Außerdem wird sie, zumindest bei mir, auch ganz gerne zweckentfremdet zum basteln. Und Kleber oder Fimo-Bastelkram hat nun wirklich nix auf der Schneidematte zu suchen.
Das alles bekommt ihr aber relativ einfach ab. Dafür benötigt ihr:
– Essig
– Wasser
– Backpulver
– evtl. Zitronensaft oder ätherisches Öl
Mixt Essig, Wasser und Backpulver in einem Eimer oder direkt in einer Sprühflasche zusammen – aber ACHTUNG! Das Zeug schäumt erst mal heftig. Wollt ihr einen angenehmen Duft, könnt ihr Zitronenwasser hinzugeben, aber ätherische Öle klappen auch gut.
Besprüht eure Schneidematte damit und lasst es eine Weile einwirken – je nachdem wie dreckig eure Matte ist (und wie groß) könnt ihr sie auch über Nacht einwirken lassen.
Nach der Einwirkzeit schrubbt ihr die Matte – auch hier gilt: Je nachdem wie schlimm der Dreck ist mit einem Schwamm oder einer Bürste – und spült sie mit klarem Wasser noch einmal gut ab. Das ihr nicht ordentlich abgespült habt, merkt ihr daran, dass z.B. kleine Fussel Stoff gerne an der Matte kleben bleiben. Das hört auf, wenn ihr noch mal ordentlich mit klarem Wasser nachwischt.
Permanent-Marker gehen damit leider nicht unbedingt raus, aber alles andere eigentlich schon. Und die Schnitte von Rollschneider und Co. sind danach auch deutlich besser geworden.

Überhaupt sind Essig und Backpulver eine hervorragende und umweltschonende Mischung für ganz viele Dinge rund um das Thema Putzen und Waschen. Ich werde mal über einen weiteren Beitrag nachdenken, wo ich euch Einsatzmöglichkeiten präsentieren kann.

Welche Tricks kennt ihr noch?
Was erleichtert euren Bastelalltag?

Tipps und Tricks rund ums Basteln
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