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Regrowing ist momentan ein Trendthema. Worum es dabei geht? Pflanzenreste eben nicht einfach in die Tonne werfen, sondern wieder wachsen lassen!

Das geht hervorragend mit:
– Salat
– Kartoffeln
– Süßkartoffeln
– Lauchzwiebeln
– Stangensellerie (Porree)
– Zwiebeln…
Aber auch mit Kräutern, wie:
– Rosmarin
– Basilikum…

Nachwachsende Stangensellerie

Was ihr dafür benötigt sind eure Küchenabfälle, ein paar Gläser, Wasser, Platz um eure Pflanzen aufzustellen und ausreichend Licht. Eine (breite) Fensterbank – vielleicht sogar direkt in der Küche – ist der ideale Platz dafür.

Wie man ganz einfach ein paar dieser Pflanzen nachwachsen lassen kann, zeige ich euch hier.

Stangensellerie, Lauch und Salate

Nachwachsender Kopfsalat

Anstatt den Strunk vom Salatkopf oder Lauch wegzuschmeißen, behaltet ihr etwa 5cm davon übrig. Setzt den Strunk in ein Glas Wasser und achtet darauf, dass wirklich nur der untere Teil im Wasser liegt.
Schon nach wenigen Tagen könnt ihr beobachten, wie das Gemüse aus der Mitte heraus nachwächst.
Wechselt etwa alle 2 Tage das Wasser aus und sobald sich Wurzeln nachgebildet haben, pflanzt ihr sie in einen Topf.
Es dauert eine Weile, dann könnt ihr euer Gemüse wieder nachernten.
Wenn ihr dabei wieder den Strunk im Topf lasst, wächst so nach und nach immer wieder frischer Salat heran.

Lauchzwiebeln

Kartoffeln und Süßkartoffeln

Im Gegensatz zum Salat und den Lauchgewächsen, könnt ihr Kartoffeln und Süßkartoffeln direkt wieder in Erde einpflanzen.
Ihr kennt das sicher: Ein paar Kartoffeln sind übrig geblieben und liegen nun schon eine Weile herum – kleine Gebilde wuchern daraus hervor.
Genau aus diesen Kartoffeln wachsen eure Kartoffeln nach. Ihr braucht dafür gar nicht die ganze Kartoffel wieder einbuddeln, es reicht ein Stück davon. Es braucht eine ganze Weile bis ihr die Kartoffeln dann ernten könnt – am besten, wenn alle Blätter langsam wieder abfallen.
Bei Süßkartoffeln ist es ähnlich. Schneidet das untere Stück der Süßkartoffel etwa 3-5cm ab und setzt es in einen mit Erde gefüllten Topf. Lasst die Spitze ein wenig hervor gucken. Sobald aus der Spitze etwas herauswächst, füllt ihr ein wenig Erde nach. Das wiederholt ihr so lange, bis der Trieb ordentlich gewachsen ist und gut alleine steht.
Es gilt das gleiche wie bei herkömmlichen Kartoffeln: Ernten, wenn die Blätter langsam abfallen.

Kräuter durch Stecklinge vermehren

Kräuter könnt ihr ganz einfach durch sogenannte Stecklinge vermehren. Dafür schneidet ihr euch ein paar Stengel der Kräuter ab, befreit sie von fast allen Blättern und legt sie ebenfalls in ein mit Wasser gefülltes Glas. Bei Basilikum könnt ihr verbliebene relativ große Blätter einfach auf die Hälfte zurückschneiden. Sobald die Stengel ordentlich Wurzeln gebildet haben, könnt ihr sie in Erde pflanzen.
Die Stecklingsvermehrung klappt übrigens nicht nur mit Essbarem, sondern z.B. auch bei einigen Büschen und Bäumen.

Rosmarin durch Stecklinge vermehren

An die sogenannten Königsdisziplinen „Avocado“ und „Ananas“ habe ich mich bislang noch nicht gemacht. Vor allem Avocados sollen aber – wenn man sie vielleicht auch eher nicht ernten kann – tolle Zimmerpflanzen abgeben.

TIPP für Kaninchenbesitzer: Auch Möhrengrün kann man mit der regrow-Methode nachziehen. Ihr bekommt zwar keine neuen Möhren dadurch, aber das Grün wächst nach und das mögen die kleinen Nager ziemlich gerne!

Habt ihr von „regrowing“ bereits gehört?
Welche Tipps und Tricks habt ihr und was wächst auf eurer Fensterbank nach?

Regrowing
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